Klärungsorientierte Psychotherapie in Frankfurt

Die klärungsorientierte Psychotherapie (KOP, nach Rainer Sachse) legt besondere Aufmerksamkeit auf die Klärung und Bewusstmachung von Motiven und Bedürfnissen sowie die Veränderung sogenannter Schemata („Bündelungen“ von Annahmen, die eine Person in ihrer Biographie erwarb). Schemata sind günstige und ungünstige (mit hohen Kosten verbunden) Denkmuster und Gefühlszustände, die uns Menschen automatisiert und unbewusst in hohem Maß steuern und das Denken, Fühlen und Verhalten beeinflussen. Daher ist ein wichtiges Ziel der Therapie, dem Klienten diese Schemata bewusst zu machen und somit die Möglichkeit zu erhalten, selbstverständliche Gewohnheiten, Überzeugungen und Wünsche in Frage zu stellen, zu korrigieren und neue Erfahrungen zu machen. Starke, oftmals diffuse Unzufriedenheit und die Entwicklung von Symptomen werden in der klärungsorientierten Psychotherapie als Entfremdung von den eigenen Wünschen, Motiven und Zielen bezeichnet. Diese kennenzulernen und mögliche Konflikte mit den eigenen Schemata zu sehen, ist ein weiterer wichtiger Baustein dieses Therapieansatzes.

Nach einer weitreichenden Klärung des Problems und der Motive die den Klienten leiten, können geeignete, den Bedürfnissen entsprechende Strategien erarbeitet und in der Praxis geübt werden.

Das Gespräch zwischen Klient und Therapeut entsteht auf Basis von Empathie, Aufmerksamkeit und Akzeptanz und dient als heilende Grundlage des Prozesses. Dabei sind Offenheit, Therapiemotivation und Veränderungsbereitschaft von großer Bedeutung für den therapeutischen Verlauf.

Gerne informiere und berate ich Sie ausführlich in einem persönlichen Gespräch über diese Form der Therapie.

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